Taizé-Gottesdienste in St. Antonius  2017

(i.d.R.) am ersten Sonntag im Monat um 18.00 Uhr in der St.-Antonius-Kirche

  • 08. Januar
  • 05. Februar
  • 05. März
  • 02. April
  • 07. Mai
  • 05. Juni
  • 02. Juli
  • 03. September
  • 01. Oktober
  • 05. November
  • 03. Dezember
 
Taizé-Gottesdienst in St. Antonius
Taizé-Gottesdienst in der St.-Antonius-Kirche

  

TAIZÉ–Gottesdienst
Die Gestaltung dieser Messe orientiert sich an den Gottesdiensten, wie sie in Taizé gefeiert werden. Das heißt, eine ruhige Atmosphäre, die Gesänge, die Texte der Heiligen Schrift, Stille, Kerzen u. ä. prägen diesen Gottesdienst. Manches ist vertraut aus der gewohnten Messe, manches ist etwas anders.

Vorne sind einige Bänke weggeräumt und Teppich ausgelegt. Wer möchte ist eingeladen, dort auf dem Boden Platz zu nehmen. Sitzkissen liegen hinten bereit, ein paar „Taizé-Hocker“ stehen zur Verfügung.

Nach dem Evangelium gibt es keine Predigt, sondern acht Minuten Stille.

Am Ende des Gottesdienstes gibt es nicht nur ein „Schlusslied“ sondern drei Gesänge mit Orgelbegleitung.
Danach werden die Gesänge vom CD-Player begleitet.
Jedem ist freigestellt während dieser Gesänge zu gehen oder noch zu bleiben.


GESÄNGE
Mit Gesängen beten ist eine wesentliche Form der Suche nach Gott. Kurze, stets wiederholte Gesänge schaffen eine Atmosphäre, in der man gesammelt beten kann. Der oftmals wiederholte, aus wenigen Wörtern bestehende und schnell erfasste Grundgedanke prägt sich allmählich tief ein. Meditatives Singen ohne jede Ablenkung macht bereit, auf Gott zu hören. Alle können in solche Gesänge einstimmen und zusammen ohne engeren zeitlichen Rahmen der Erwartung Gottes Raum geben.
In der Regel wird in der Originalsprache gesungen. Die deutsche Übersetzung ist unten abgedruckt. Lediglich wenn ein „+“ bei der Liedanzeige  miterscheint, singen wir in der deutschen Übersetzung.


PSALM
Jesus sprach die überlieferten Gebete seines Volkes; auch die Christen griffen von Anfang an darauf zurück. Wer Psalmen betet, stellt sich in die große Gemeinschaft der Glaubenden. Freude und Traurigkeit, Gottvertrauen, innerer Durst und Angst werden in den Psalmen ins Wort gefasst.


LESUNG
Wer die Bibel liest, geht zur „unversiegbaren Quelle, aus der der dürstende Mensch Gott selbst trinkt“ (Origines,
3. Jh.). Die Hl. Schrift ist ein „Brief Gottes an sein Geschöpf“, der „Gottes Herz in Gottes Wort enthüllt“ (Gregor der Große, 6. Jh.).

 

STILLE
Gemeinschaft mit Gott lässt sich nur sehr begrenzt in durchdachte Worte fassen. Die Stimme Gottes verstummt nie, Gott drängt sich aber auch niemals auf. Oft lässt sich seine Stimme wie in einem Flüstern, einem Stillehauch vernehmen. Es ist schon Gebet, wenn man still in seiner Gegenwart verweilt, um seinen Geist zu empfangen. Durch den Heiligen Geist betet Christus tief im Menschen – mehr, als wir es uns vorstellen können.

 

FÜRBITTEN
In den Fürbitten weitet sich das Gebet auf die ganze Menschheitsfamilie aus: „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen, besonders der Bedrängten“ werden Gott anvertraut.

 

SCHLUSSGESÄNGE
Die Gesänge begleiten uns in unseren Alltag. Während der Arbeit, bei Gesprächen und in der Freizeit können sie unterschwellig weiter klingen und so Gebet und Alltag verbinden. Sie setzen – und sei es im Unterbewusstsein – das Gebet in der Stille des Herzens fort.