Rückblicke 2017

Diakonweihe Niklas Belting

Gruppenfoto: Niklas Belting (27) mit Bischof Genn und an der Liturgie Beteiligten. Quelle: Ann Chrstin Ladermann/bischöfl. Pressestelle
Gruppenfoto: Niklas Belting (27) mit Bischof Genn und an der Liturgie Beteiligten. Quelle: Ann Chrstin Ladermann/bischöfl. Pressestelle

Am Sonntag, den 30. April 2017 wurde Niklas Belting im Paulusdom zu Münster zum Diakon geweiht. Lesen Sie den Bericht der Bistums-Pressestelle, der uns zur Verfügung gestellt wurde. Beim Klick auf das Bild gelangen Sie zu weiteren Aufnahmen des Pontifikalamtes: 

„Sich von Jesus berühren lassen“

Niklas Belting (27) ist im St.-Paulus-Dom zum Diakon geweiht worden

Münster (pbm/acl). In einem festlichen Gottesdienst hat Bischof Dr. Felix Genn am 30. April Niklas Belting (27) aus Bocholt zum Diakon geweiht. Der Bischof freute sich, dass Belting „sich von Jesus hat berühren lassen“. Mit der Weihe zum Diakon, die er im münsterschen St.-Paulus-Dom empfing, ist für Belting nun eine weitere Station auf seinem Weg zur Priesterweihe im kommenden Jahr erreicht.

In Anlehnung an die zuvor gehörte Emmaus-Erzählung griff der Bischof das Leitwort aus der Apostelgeschichte auf, das Belting als Wahlspruch für seine Weihe ausgesucht hatte: „Wir können´s nicht lassen, von dem zu reden, was wir gehört und gesehen haben.“ „Das passt zu Niklas Belting, weil auch ihm diese Erfahrung geschenkt worden ist“, sagte Genn in seiner Predigt. Sein Herz brenne, wie das Herz der Emmaus-Jünger, für Jesus. „Ja, auch heute kann Jesus die Menschen auf vielfältige Weise berühren“, erklärte der Bischof. Gerade der Dienst als Diakon auf dem Weg zur Priesterweihe mache deutlich, dass damit der Dienst Jesu fortgesetzt werde.

„Das Augenmerk liegt auf den am Rand Stehenden, den Bedrängten, den Kranken“, betonte Genn. Der Lebensweg Beltings zeige, dass er besonders durch diese Erfahrung berührt worden sei. Für einige Wochen hatte der 27-Jährige während seiner Ausbildung in einer Suppenküche des Franziskanerordens in Berlin mitgearbeitet. „Damit konnte er lebendiger Zeuge der Auferstehung sein“, erklärte er. Der Dienst an diesen Menschen hebe die Kraft hervor, die in der Auferstehung liege. „Wer sich darauf einlässt, kann selbst zum Zeugen werden“, sagte Genn.

Niklas Belting aus Bocholt hatte zuvor vor der Gemeinde seine Bereitschaft zum Dienst als Diakon bekundet. Durch stilles Handauflegen des Bischofs wurde er anschließend geweiht. Schließlich bekam er Stola und sein liturgisches Diakon-Gewand, die Dalmatik, übergezogen und wurde mit einer herzlichen Umarmung des Bischofs in seiner neuen Verantwortung begrüßt.

Die musikalische Gestaltung des Festgottesdienstes übernahm der Kirchenchor aus Herten-Disteln, die Schola des Priesterseminars Borromaeum unter Leitung von Bezirkskantorin Jutta Bitsch und die Schola der Klarissen am Dom. Die Orgel spielte Domorganist Thomas Schmitz.

Bischof Genn dankte zum Ende des Gottesdienstes auch all jenen, die den neuen Diakon auf seinem Weg begleitet und gestützt hatten – von den Familien bis zu seinem Ausbildungsleiter, von der Herkunfts- bis zur Praktikums-Gemeinde. Viele Menschen aus den jeweiligen Lebensstationen nahmen auch an diesem wichtigen Tag Anteil und applaudierten dem Neu-Geweihten beim Auszug kräftig. Das Diakonatsjahr wird Niklas Belting in St. Antonius Herten absolvieren. An dessen Ende soll die Priesterweihe zu Pfingsten 2018 stehen.

Pfarrkarneval 2017

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